Meine Arbeiten entstehen aus dem Prozess heraus. Sie entwickeln sich langsam und bleiben bewusst offen für Veränderung. Ton ist dabei Ausgangspunkt und Widerstand zugleich. Risse, Brüche und Unregelmäßigkeiten werden zum Teil der Form.
Viele meiner Objekte bewegen sich zwischen Funktion und Skulptur. Gefäße, Schalen und Teller behalten ihre Gebrauchsnähe, ohne sich ihr vollständig zu unterwerfen. Andere Arbeiten entziehen sich dem Gebrauch und verstehen sich als freie Formen.
Mich interessiert das Spannungsfeld zwischen Fragilität und Halt, zwischen Oberfläche und Struktur, zwischen Kontrolle und dem, was sich nicht steuern lässt.
Gelegentlich ergänzen ausgewählte Arbeiten anderer Künstler den Raum. Sie stehen im Dialog mit meinen eigenen Arbeiten und sind bewusst ausgewählt.